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Application Design
Beim Application Design geht es besonders um die Funktion und Gestaltung eines Software-Produkts, beispielsweise bei Mobilanwendungen und Clouddiensten. Am Ende soll es eine ansprechende grafische Benutzeroberfläche besitzen.
Application Design hängt sehr stark mit dem Bereich Informatik zusammen, weswegen man die grundlegenden Programmiersprachen wie Java und C++ beherrschen sollte.

Automobildesign
Automobildesign gehört zum Industriedesign. Dabei geht es um die Gestaltung von Kraftfahrzeugen, sowohl im Innenraum, als auch der äußerlichen Karosserie. Automobildesign ist in der Öffentlichkeit sehr präsent, da sich viele Menschen für Autos interessieren.
Der Beruf des Automobildesigners hat sich im Laufe der Jahre verändert, weil auch die Straßenbeläge und die mögliche, fahrbare Geschwindigkeit sich verändert haben. Heute muss man vor allen Dingen darauf achten, dass das Automobildesign sicher und komfortabel ist, aber auch modern.

Datenbankdesign
Beim Datenbankdesign geht es um die Erstellung von Datenbanken. Dabei gibt es viele verschiedene Arten und auch Planungen. Deshalb muss man auch vorher genau überlegen und alle Datenbank-Objekte erstellen, bevor man die Datensätze (z.B. Adresse, Name) in die Datenbank schreiben kann.
Auch muss man auf den Umfang und den benötigten Speicherplatz einer Datenbank achten und Datensicherungen planen und überlegen, wo diese gesichert werden sollen. Damit zusammenhängt auch die Ausfallsicherheit, sollte ein plötzliches Problem auftreten. Denn dann kann man sofort nach der Bereinigung der Ursache wieder weiter arbeiten.

Designmanagement
Beim Designmanagement geht es darum, dass man die beiden Bereiche Design und Unternehmen so zusammenbringt, dass beide über das Endprodukt zufrieden sein können. Dafür gibt es den Designmanager. Er ist von Anfang bis zum Ende dabei und plant die Umsetzung. Dabei deckt er einen großen Teil von unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern ab, weswegen sein Beruf auch nicht sehr einfach ist. Er ist sozusagen das Bindeglied zwischen den Designern und dem Management des Unternehmens, denn Design kann ein großes Aushängeschild für ein Unternehmen sein.

Fernsehdesign
Fernsehdesign bezeichnet eigentlich die Gestaltung von verschiedenen Fernsehsendern, worunter auch das Design des Sendelogos fällt.
Man kann es aber auch On Air Design bzw. Motion Design nennen. Dies kommt sehr oft in Trailern und Werbung vor und beschreibt die Zusammenwirkung von Schrift und Grafik in bewegenden Bildern. Schon Alfred Hitchcock benutze diese Technik in seinen Filmen „Psycho“ und „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“.
Maurice Binder kreierte so die bekannten Titelsequenzen der James-Bond-Filme.
Seit Kurzem gibt es in diesem Bereich auch Auszeichnungen, so wurde beispielsweise eine Sequenz in dem Film „Sherlock Holmes“ (2009) geehrt.

Fotodesign
Der von Walter E. Lautenbacher geprägte Begriff kann in sieben Semestern im Fachbereich Design studiert werden. Dabei geht man auf die Farblehre und die Grundlagen der Fotografie ein, sowie die Dokumentarfilm-, Architektur- oder Porträtfotografie.
Zum Fotodesign gehört aber auch die Nachbearbeitung mithilfe von Grafiksoftware.

Game Design
Game Design bezieht sich auf die Entwicklung von Videospielen. Dabei muss man besonders auf die Geschichte, die im Spiel erzählt werden soll, achten. Aber auch auf das Level-Design, sowie die Programmierung und die Spielidee im Allgemeinen, damit am Ende alles zusammen harmoniert und stimmig ist, sodass der Spieler mit seinem gekauftem Endprodukt zufrieden sein kann.

Grafikdesign
Grafikdesign ist eine Unterkategorie des Kommunikationsdesigns. Grafikdesigner arbeiten bei Zeitungen oder in Webagenturen und entwerfen Plakate oder Broschüren, sind aber auch für die Gestaltung von Webseiten verantwortlich. Sie können auch in der Fotografie, beim Film oder bei Ausstellungen tätig werden.
Neuerdings kommen aber immer mehr Kommunikationsdesigner zum Einsatz, da diese sowohl Bild als auch Ton miteinander verbinden können.

Interface Design
Interfacedesign bedeutet Schnittstellendesign. Dabei geht es um die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und deren Anwendungsoberflächen. Die Bildschirme mit dem jeweiligen Programm sollen für viele Menschen einfach zu bedienen sein und schnell zum gewünschten Ziel führen. Dabei soll die Maschine auch selbst denken und interagieren können.
Für das Interfacedesign greift man auch immer wieder auf verwandte Wissenschaftsbereiche und deren Erkenntnisse zurück, da diese bei der Entwicklung sehr hilfreich sein können. Dazu zählt Psychologie, aber auch immer mehr Soziologie, wobei sich hier die Frage stellt, wie einzelne Menschen verschiedenen Alters oder Kulturen auf die Maschinen reagieren.
Momentan gibt es noch nicht sehr viele Studienangebote in diesem Bereich, auch wenn dieser immer mehr zunimmt.

Lichtdesign
Beim Lichtdesign geht es darum, dass Lichter an den strategisch wichtigsten Punkten installiert werden. Dabei wird es nicht nur im Fußballstadion eingesetzt, sondern auch in Theatern oder anderen Veranstaltungen, wie Festivals.
Auch in der Architektur ist Lichtdesign ein großes Thema. Hier ist es wichtig, dass das Licht gut platziert ist, sodass die Beleuchtung mit der Einrichtung harmoniert. Dazu zählt auch die Wahl der richtigen Lichtart.
In Deutschland hat sich das Netzwerk Professional Lighting Designers’ Association (PLDA) zusammengeschlossen, in dem man sich professionell im Lichtdesign weiterbilden kann.
Auch in diesem Bereich werden Auszeichnungen verliehen, unter anderem den Deutschen Lichtdesignpreis und einen Preis der Schweizer Lichtgesellschaft.

Mediendesign
Als Mediendesigner muss man über künstlerisches und technisches Wissen verfügen. Zum Bereich des Mediendesigns gehören neben Film, Games und dem Internet auch alle Printmedien, wie Bücher, Verpackungen und Zeitschriften. Dabei geht es besonders um das Endprodukt und wie der Verbraucher dies erlebt.
Es gibt auch Mediendesign-Studiengänge, in dem man in vielen Dingen wie zum Beispiel Interfacedesign, Fotografie und Informationsvisualisierung ausgebildet wird.

Modedesign
Modedesign oder auch Bekleidungsdesign bezeichnet den Entwurf und die Gestaltung von Kleidungsstücken und Accessoires.
Charles Frederick Worth (1825–1895) gilt als der erste Modedesigner, der sich einen Namen machte und seine Kollektion mit Hilfe von Mannequins (Schaufensterpuppen) präsentierte. Vorher entwarfen meist nur einfache Schneider Kleidung.
Beim Modedesign wird zwischen Haute Couture und Ready-to-wear unterschieden. Ersteres ist besonders teuer und wird maßgeschneidert gefertigt. Ready-to-wear dagegen wird in festgelegten Größen hergestellt, wozu auch der Begriff der Konfektionsmode gehört. Bei ihr handelt es sich um die Kleidung, welche in den meisten Geschäften zu finden ist und sich dem breiten Massengeschmack unterordnet, um tragbare Kleidung anzubieten.

Möbeldesign
Beim Möbeldesign geht es um die Gestaltung von Möbeln. Dabei achtet der Möbeldesigner darauf, dass seine Möbel nicht nur modern und dem zeitgenössischen entsprechen, sondern sie sollen auch benutzerfreundlich und funktional sein – wie bei den schön symmetrisch designten Biedermeiermöbel. Natürlich ist auch Kreativität hier ein sehr großer Begriff.
Einen Studiengang als Möbeldesigner gibt es momentan nicht, doch am ehesten in Berührung kommt damit, wenn man Innenarchitektur studiert. Aber auch beim Studium des Produktdesigns oder der Architektur werden grundlegende, wichtige Dinge für Möbeldesigner gelernt.
Um Möbeldesigner zu werden, sollte man nicht nur handwerklich geschickt sein, sondern sich auch mit Baustoffkunde und Möbelkonstruktionstechniken auskennen. Auch Fachkenntnisse im Lichtdesign können hilfreich sein.

Produktdesign
Beim Produktdesign oder auch Industriedesign geht es vor allem um das Gestalten von Produkten, welche in einer Massenproduktion hergestellt werden.
Hier unterscheidet man meist zwischen dem Gestalten von Konsumgütern, worunter alles fällt, was man als Privatperson öfters benötigt, zum Beispiel Haushaltsgegenstände oder Möbel. Dann gibt es noch die zweite Kategorie, und zwar die Investitionsgüter, sprich, alles was Unternehmen benötigen, um ihre eigenen Produkte herzustellen.
Für das Produktdesign werden Skizzen gezeichnet und Modelle hergestellt und getestet, damit man sehen kann, wie gut diese bei dem Verbraucher ankommen.

Schmuckdesign
Beim Schmuckdesign geht es um Gestaltung von Entwürfen verschiedener Schmuckkollektionen oder einzelner Stücke.
Schmuckdesign ist ein Studienfach, welches man auch noch nach einer Ausbildung zum Goldschmied besuchen kann. Dies hat den Vorteil, dass man schon einige Grundkenntnisse besitzt. Als Schmuckdesigner sollte man handwerklich begabt sein und sich mit künstlerischen Aspekten auskennen. Auch Wissen in Informatik sind nicht schlecht, denn so können Entwürfe gleich am PC bearbeitet werden.

Sound Design
Beim Sound Design geht es um alle Arten von Tönen, Klängen und Geräuschen. Es kommt dabei in allen möglichen Bereichen zum Einsatz: Film, Radio, Fernsehen und Computerspielen.
Beim Film geht es darum, in der Nachbearbeitung die benötigten Geräusche, Dialoge und Soundeffekte einzufügen. Dabei greift man entweder auf ein umfangreiches Geräuscharchiv zurück oder stellt sie selbst her. Oft muss man hier kreativ sein, da bestimmte Geräusche verfremdet werden müssen, um neue zu erschaffen, zum Beispiel, wenn es um einen Science-Fiction Film geht.
Im Bereich des Radios und Fernsehens, erschafft man auch oft Geräusche, die sich mit einer bestimmten Firma oder einem Fernsehsender in Verbindung bringen lassen.
Auch in Computerspielen ist das Sound Design sehr gefragt, denn hier versucht man, die Spiele so realitätsnah wie möglich zu programmieren, beispielsweise Motoren- oder Waffengeräusche in Rennspielen oder Ego-Shootern.

Textildesign
Beim Textildesign geht es besonders um die Planung von Entwürfen und Musterangeboten für verschiedene Produkte in einem Betrieb. Das kann im modischen Bereich sein, aber auch immer öfters im technischen, wie in Fahrzeugen (Sitze) oder auch beim Tapetendesign und in der Architektur. Textildesign ist sehr wichtig für die Existenz eines Unternehmens, denn von der Qualität der Kollektion hängt viel ab.

Universal Design
Beim Universellen Design kommt es darauf an, dass man etwas entwirft, was für möglichst viele Menschen angenehm und nutzbar ist. Auch in verschiedenen Situationen und Umständen.
Sie sollen sowohl für alte, als auch neue Nutzer einfach zu verstehen und bedienen sein.
Hierbei sollte man auch auf den Unterschied zwischen „Universelles Design“ und „Design für Alle“ unterscheiden. Letzteres bezieht sich mehr auf Europa und setzt das soziale Engagement in den Vordergrund, da in Europa viele verschiedene Menschen kulturellen Ursprungs leben. Bei Universellem Design handelt es sich mehr um die Zielgruppe in Amerika, denn hier steht der einzelne Mensch im Vordergrund und nicht die Gruppe, außerdem setzen sie mehr auf eine Kultur, in der jeder gleich ist.

Orientierungsdesign
Beim Orientierungsdesign geht es darum, dass Menschen sich an unbekannten und fremden Orten schnell zurechtfinden können. Dabei geht es um das Zusammenspiel und -wirken von Architektur- und Grafikdesign, sowie der Wahrnehmungspsychologie.
Dafür greift man oft auf Hinweisschilder, Piktogramme und Markierungen am Boden zurück, wobei man darauf achten muss, dass sie auch gut erkennbar sind, auch aus größerer Entfernung. Dafür gibt es die DIN 1450, die unter anderem festlegt, welcher Abstand die einzelnen Buchstaben zueinander einhalten sollen. Sie empfiehlt auch die Verwendung einer schnörkellosen Schriftart.